Online-Verwaltungslexikon
Tailoring Online-Verwaltungslexikon - zurück
"Zuschneiden" oder "Maßschneidern": projektspezifische Anpassung und Detaillierung eines Phasenkonzepts an die konkrete Projektaufgabe, »Projekt, Projektmanagement, bzw. situationsgemäße Anpassung anderer Konzepte.

taktisch (im Unterschied zu operativ und strategisch ) Mehr (Übersicht) ...
mittelfristig (Zeithorizont 1 bis 3 oder 5 Jahre), weniger detailliert und zumeist für einen größeren Teil des Betriebes/der Aktivitäten. Grundlegende Unterscheidung für die Managementaufgabe, Planung, Controlling usw.

Target Costing s. Zielkostenmanagement

TCO (engl.: Total Cost of Ownership)
die umfassend ermittelten Gesamtkosten einer Investition über die gesamte Lebensdauer, einschließlich der Folgekosten und der Kosten der Entsorgung. Damit lässt sich die Wirtschaftlichkeit von Investitionen realitätsgerechter beurteilen als bei Betrachtung nur der Investitions- bzw. Beschaffungskosten, weil z. B. die höhere Qualität von Komponenten oder Serviceleistungen zwar teurer sein kann, aber Kostenvorteile bei der Wartung, Reparatur, vor allem auch bei der Leistungserstellung - also außerhalb des Investitionsobjektes, beim Anwender im Fachbereich - bringen kann, die die höheren Kosten der Beschaffung oder der Serviceleistungen überkompensieren. "Kosten" sind dabei nie der Betrag der "Anschaffungsausgaben", sondern der aus dem oft missverständlich als Beschaffungskosten bezeichneten Anschaffungswert ermittelte Jahresbetrag von Abschreibungen und weiteren kalkulatorischen Kosten.

Besonders wichtig ist das Rechnen mit TCO z. B. für die Betrachtung der Wirtschaftlichkeit von IT-Systemen, bei denen die Systembetreuung wesentlich mehr Kosten verursachen kann als die Beschaffung selbst, oder der Aufwand, den die Nutzer des IT-Systems haben. Alternative Bezeichnung: LCC = Life Cycle Costs.

Da die TCO die Vorteilhaftigkeit von Investitionsalternativen über Jahre beurteilt, müssen die Aufwände und Erträge bzw. Einzahlungen/Auszahlungen künftiger Jahre durch Abzinsung (Diskontierung) auf einen einheitlichen Zeitwert umgerechnet werden, entsprechend dem Verfahren der Kapitalwertmethode. Soweit auch nicht-monetäre Vor- und Nachteile, z. B. organisatorische, ergonomische, soziale oder ökologische Folgen berücksichtigt werden, stellen sich die methodischen Fragen wie bei der Kosten-Nutzen-Analyse und bieten sich die dafür entwickelten Verfahren an.

Team
Gruppe, die eigenständig und in Selbstabstimmung, also hierarchiefrei, an einer gemeinsamen Aufgabe arbeiten soll. »Group Think, Ringelmann-Effekt

Techniken »Managementtechniken

Teilkosten (-rechnung)
Gegensatz zu Vollkosten: Der für die Steuerung / wirtschaftliche Entscheidungen besonders relevante Teil der Vollkosten für eine Leistung / ein Produkt. Aus verschiedenen Gründen kann es sinnvoll sein, nur mit Teilkosten zu rechnen, u.a. weil es einfacher ist (komplizierte und problematische Verrechnungen entfallen) und die Produktverantwortlichen ohnehin nur bestimmte Kosten beeinflussen können, s. den Beitrag zu Einzelkosten. Welche Teilkosten berücksichtigt werden, ist im Einzelfall zu bestimmen, auf jeden Fall werden die variablen Kosten einzubeziehen sein, die unmittelbar je nach Menge der Leistung / der Nutzung variieren. Fixkosten (z. B. anteilige Abschreibungen für Investitionen) sind dagegen nur bedingt oder nur mit zeitlicher Perspektive beeinflussbar. S.a. Deckungsbeitrag.

Online-Verwaltungslexikon olev.de
©  B. Krems - 2014-01-05

Texthandbuch  »programmierte Textverarbeitung

Textverarbeitung
im weiteren Sinne der Oberbegriff für Textbe- und -verarbeitung, im engeren Sinne: die programmierte Textverarbeitung (PTV, Bausteinverarbeitung) als Einsatzform eines »Textautomaten.

Theorie
Eine Aussage, die einen Zusammenhang zwischen (mindestens) zwei Dingen herstellt (annimmt, behauptet), oder ein Komplex solcher Aussagen. Komplexe Theorien, die bestimmte Wirklichkeitsausschnitte (vereinfacht) abbilden, werden als Modelle bezeichnet. Eine gute Theorie ... Mehr ...

Throughput
Systemleistung, Verarbeitung, Durchsatzleistung. Systemtheoretische Bezeichnung für die Leistung des »Systems, den Input zu verarbeiten und dadurch den Output zu erzeugen und abzugeben. Die Verarbeitung geschieht durch Prozesse aufgrund der vorhandenen Systemstruktur.

top down
Vorgehensweise von oben nach unten, z. B. bei der Planung, der Entwicklung von Konzeptionen wie einem Leitbild, von Zielen/Zielvereinbarungen usw. Vorschläge kommen also vom Top Management und werden dann nach unten weitergegeben. Gegensatz: bottom up, Kombination ist das Gegenstromverfahren

Total Cost of Ownership siehe TCO

Total Quality Management (TQM) = Umfassendes Qualitätsmanagement (Ausführlich ...)
Nach Nr. 3.4 der DIN 55350-11:2008-05 ein "in allen Bereichen einer Organisation angewendetes Qualitätsmanagement". Orientiert an den gängigen Konzepten (EFQM, CAF) lässt sich konkreter definieren:

Ein Managementkonzept, das über DIN EN ISO 9000 ff. hinausgeht, indem es

    1. die Belange aller Interessengruppen ("stakeholder") einbezieht, auch die Belange der Gesellschaft (Umwelt-, soziale, kulturelle Belange),
    2. nicht nur die Eignung der Prozesse prüft, sondern auch die tatsächlich erzielten Ergebnisse,
    3. Wettbewerb erlaubt, u.a. durch eine Punktbewertung, die einen Vergleich mit anderen zulässt, und die Vergabe jährlicher Qualitätspreise
    4. die erfolgreiche Ausrichtung auf Nachhaltigkeit erfordert (z. B. müssen gute Ergebnisse über mehrere Jahre erreicht worden sein, um in der Bewertung der Ergebnisse eine hohe Punktzahl zu erreichen).

Mehr ...

Transaktionskosten
"Marktbenutzungskosten" die bei Beschaffung von Gütern und Dienstleistungen über den Markt entstehen, weil Austauschprozesse bei unvollkommener Information und auf unvollkommenen Märkten stattfinden: Such- und Informationskosten, Verhandlungs- und Entscheidungskosten, Kontrollkosten und Kosten der Durchsetzung (einschließlich der Kosten bei Insolvenz des Vertragspartners). Wichtig für die Prüfung von Outsourcing bzw. Privatisierung, im Vergleich zu - internen - Koordinationskosten. Mehr ...

Online-Verwaltungslexikon -  ©  B. Krems - 1999-2014Online-Verwaltungslexikon - weiter

Umweltmanagementsystem
Konzept zur Gestaltung der Strukturen und Prozesse des betrieblichen Umweltschutzes zur Verwirklichung der internen Zielsetzungen und der externen Forderungen. Vorgaben enthält z. B. die DIN 150 14001. Parallelen bestehen zum Qualitätsmanagement, in das Vorgehen nach TQM bzw. nach dem EFQM-Modell kann der Umweltschutz als Bestandteil integriert werden (vgl. das Berliner Modell umweltbewusster Unternehmensführung im umfassenden Managementkonzept, dargestellt in Georg Winter, Das umweltbewusste Unternehmen, 6. Aufl. 1998). Mehr ...

UNPAN United Nations Global Online Network On Public Administration and Finance

Unternehmen / Unternehmung
Im allgemeinen und juristischen Verständnis die juristische und finanzwirtschaftliche Seite einer Einzelwirtschaft, "Betrieb" ist dagegen die produktionswirtschaftliche Seite. Ein Unternehmen kann demnach mehrere - wirtschaftlich unselbständige - Betriebe im Sinne von Produktionsstätten haben. Verschiedene andere Definitionen werden in der BWL vertreten, Übersicht z. B. bei Wöhe, BWL, 18. Aufl., S. 2 ff.

Online-Verwaltungslexikon olev.de
©  B. Krems - 2014-01-05