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Monopol
(Beitrag im Online-Verwaltungslexikon
olev.de, Version 0.91)
Alleinstellung, Vorrecht, Position, in der jemand allein bestimmen kann, unter Ausschluss von Wettbewerb. Politisch und staatsrechtlich ist das Gewaltmonopol des Staates relevant, ebenso wie der Ausschluss eines Meinungs-, Glaubensmonopols usw. in einer pluralistischen Demokratie. Ökonomisch relevant sind insbesondere das Angebots- und das Nachfragemonopol.
| 2. | Weitere Informationen |
| Monopole verderben
den Charakter: |
Monopole verderben den Charakter: sie verleiten zu Ineffizienz: schlechten Leistungen bei hohen Kosten, und zum Missbrauch: Erlangung illegaler oder illegitimer Vorteile.
Die klassische Monopolstellung der öffentlichen Verwaltung soll nach dem Konzept einer Neuen Verwaltungssteuerung (NPM/NSM/WoV) soweit wie möglich verringert werden. Wo es nicht möglich ist, Leistungen dem Wettbewerb zu öffnen, sollen Wettbewerbssurogate wie z. B. Benchmarking oder Qualitätswettbewerbe verwendet werden.
Der Begrenzung der negativen Wirkung der Monopolstellung dient die Definition klarer, überprüfbarer Ziele und die Transparenz nach außen über die Erreichung der Ziele (Rechenschaftspflicht).
Alleinstellung, Position, in der der Inhaber des Monopols allein bestimmen kann, insbesondere über den Preis / das Entgelt für seine Leistungen / seine Produkte, über Produkteigenschaften und Qualität sowie die Art und Weise der Abgabe seiner Leistungen ("Servicequalität" - siehe Ziele, Zielsystem ), soweit die Nachfrage auf die Leistung / das Produkt angewiesen ist und nicht z. B. durch Verzicht reagiert, außerhalb von Wirtschaftsbeziehungen auch z. B. Informations- oder Gewaltmonopol (des Staates), usw. Bei einem Monopol ist Wettbewerb ausgeschlossen. Besteht Wettbewerb nur zwischen wenigen Anbietern, spricht man von Oligopol. Beachte: "Monopole verderben den Charakter" - sie tendieren dazu, ausgenutzt zu werden, zur Erlangung finanzieller oder anderer Vorteile. Wegen des fehlenden Drucks zur Veränderung behindern sie Innovationen. Die politischen Konsequenzen sind bekannt als Diktatur.
Alleinstellung, Position, in der der Inhaber des Monopols allein bestimmen kann, ökonomisch insbesondere eine "Marktform"[FN1], bei der Angebot oder Nachfrage in einer Hand konzentriert sind. Vorrecht, alleiniger Anspruch.
Bei einem Monopol ist Wettbewerb ausgeschlossen. Besteht Wettbewerb nur zwischen wenigen Anbietern, spricht man von Oligopol.
Beachte: "Monopole verderben den Charakter" - sie tendieren dazu, ausgenutzt zu werden, zur Erlangung unterschiedlicher Vorteile, finanzieller oder anderer Vorteile. Wegen des fehlenden Drucks zur Veränderung behindern sie Innovationen. Die politischen Konsequenzen sind bekannt als Diktatur.
Ein Monopol (griechisch monos = „allein“ und polein = „verkaufen“) nennt man eine Marktsituation (Marktform), in der für ein ökonomisches Gut nur ein Anbieter oder nur ein Nachfrager existiert.
Umgangssprachlich wird der Begriff Monopol häufig auch für Marktsituationen verwendet, bei denen es zwar mehrere Anbieter gibt, einer aber durch seine Marktmacht oder bestimmte Wettbewerbsvorteile (z. B. durch Patente geschützte Leistungsmerkmale) weitgehend unabhängig vom Wettbewerb Preise und/oder Bedingungen "diktieren" kann. Fachsprachlich wird diese Situation als „unvollständige Konkurrenz“ bezeichnet.
Wohlfahrtstheoretisch werden Monopole im Allgemeinen als schädlich erachtet, da ein Monopol in den meisten Fällen wohlfahrtsmindernde Wirkungen hat. Mangels Konkurrenzdruck sind Monopolisten oft ineffizient und wenig innovationsfreudig (dynamische Ineffizienz).
Das Oligopol bezeichnet in der Mikroökonomik eine Marktform, bei der es zwar viele Nachfrager, aber nur wenige Anbieter gibt (Angebotsoligopol) bzw. umgekehrt (Nachfrageoligopol). Ein Oligopol mit genau zwei Anbietern heißt Duopol.
Wirtschaftsform, bei der der gesamte Markt von wenigen Unternehmen beherrscht wird
http://www.olev.de/m/monopol.htm
© Copyright: Prof.
Dr. Burkhardt Krems,
Köln,
2010-02-12