Qualifikation Online-Verwaltungslexikon
im Bildungsbereich: der formale Ausdruck, die formale Anerkennung der beruflichen Fähigkeiten entsprechend definierten Kategorien und definierter Verfahren der Zuerkennung der Qualifikation. Damit können auch Berechtigungen zu bestimmten beruflichen Tätigkeiten oder Weiterbildungsmöglichkeiten verbunden sein, die diese formale Anerkennung voraussetzen. Durch die Formalisierung unterscheidet sich Qualifikation von Kompetenz als (vorhandener oder geforderter) Fähigkeit zur Anwendung von Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten ("Können"). Umgangssprachlich wird "Qualifikation" oft mit Fähigkeit, Befähigung oder (beruflicher) Kompetenz gleichgesetzt.

Qualität
Allgemein: Güte, Beschaffenheit, im Gegensatz zu Quantität (Menge). Umgangssprachlich und in der Werbung auch mit der Bedeutung von "guter Beschaffenheit", "hoher" Qualität verwendet.

Im Qualitätsmanagement:

das "Vermögen ... zur Erfüllung von Forderungen von Kunden und anderen interessierten Parteien" (DIN EN ISO 9000:2000). Als Fachbegriff ist eine Aussage zur Qualität also das Ergebnis eines Vergleichs zwischen den geforderten und den tatsächlich vorhandenen Eigenschaften: ob - ggf. in welchem Ausmaß - sie erfüllt werden.

In der früheren Definitionsnorm zu Qualitätsmanagement ... Mehr ... , Qualitätsmanagement, TQM

Qualitätsmanagement   Ausführlich ...
Gesamtkonzept von Regelungen und Instrumenten, um eine definierte Qualität der Produkte (einschl. Dienstleistungen) sicherzustellen und damit zugleich einen Beitrag zur Senkung von Fehlerkosten zu leisten (10er-Regel der Fehlerkosten) sowie im Interesse eines dauerhaften Erfolgs die Forderungen weiterer Anspruchsgruppen (Stakeholder) zu erfüllen. Vorgaben dafür enthalten DIN EN ISO 9000:2000 ff. einschließlich der Regeln einer Zertifizierung aufgrund internen und externen Audits. Nach der Konzeption der ISO 9000:2000 Normenfamilie wird weitergehend die Erfüllung der Forderungen von Kunden und anderer interessierter Parteien angestrebt (siehe die Definiton von "Qualität" sowie Die acht Grundsätze des Qualitätsmanagements nach ISO 9000).

  Qualität
  = Technik
  + Geisteshaltung

(Qualität entsteht
aus Technik und Geisteshaltung)
 (Kamiske)

Das prozessorientierte Qualitätsmanagement nach ISO 9001 wird durch Umfassendes Qualitätsmanagement (TQM) weitergeführt, in Europa durch das EFQM-Modell als europäische Variante für "nachhaltige Excellence" sowie das verwaltungsspezifische Common Assessment Framework - CAF, ein gemeinsames europäisches Qualitätsmanagementsystem für die schrittweise Verbesserung durch Selbstbewertung. Mehr ...

Qualitätssicherung
die organisatorischen Maßnahmen mit denen sichergestellt werden soll, dass die Produkte/Dienstleistungen bestimmte Eigenschaften aufweisen.

Qualitätszirkel
Periodisch oder bei Bedarf tagende Arbeitsgruppe von 5 bis 10 Mitarbeitern eines oder mehrerer Arbeitsbereiche, die in eigener Verantwortung Vorschläge zur Verbesserung des Arbeitsablaufs oder der Qualität erarbeiten. Typisches Element eines Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP). Mehr ...

Quality Function Deployment (QFD)
Qualitätstechnik, mit der in einem mehrstufigen Verfahren Kundenforderungen gewichtet und für deren Erfüllung kritische Produkt-, Konstruktions-, Prozess- und Fertigungsmerkmale abgeleitet werden. Dabei können auch gesellschaftliche Umweltforderungen berücksichtigt werden

Quasi-Lösung
Bezeichnung aus der Entscheidungstheorie (Cyert/March 1964) für Kompromissformeln, die keine Entscheidung bei Zielkonflikten enthalten, sondern bewusst vieldeutig bleiben. Denn die Vorstellung, es könnten verbindliche hierarchisch geordnete Zielsysteme festgelegt werden, wird in der Entscheidungstheorie als unrealistisch eingeschätzt (u.a. von Kirsch).

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Querschnittsaufgaben
Interne Serviceaufgaben und Steuerungsunterstützung, sog. "mittelbare" Aufgaben, die nicht "unmittelbar" der Auftragserfüllung (»Zielfelder, dem Sachziel, dem "Behördenzweck") dienen. Serviceaufgaben schaffen die Voraussetzungen für die Facheinheiten und unterstützen sie in ihrer Aufgabenerledigung. Dazu rechnen bisher Haushalt, Organisation, Personal, Innerer Dienst und IT (IuK) ("HOPII") sowie die Aufgaben der Steuerungsunterstützung (bisher z. T. integriert oder nicht wahrgenommen). Im Sprachgebrauch der KLR werden interne Produkte hergestellt. Gegensatz: unmittelbare Aufgaben = Fachaufgaben = Erstellung und Absatz externer Produkte.

Die Zusammenfassung der Q. in eigenen Einheiten führt zur Zweckspezialisierung. Mit der Zusammenfassung von Fach- und Ressourcenverantwortung im Rahmen des Neuen Steuerungsmodells wird diese Zweckspezialisierung ganz oder teilweise aufgehoben, ferner sind die Aufgaben der Steuerungsunterstützung gesondert auszuweisen und zu organisieren.

In der Verwaltung der Kommunen und Länder ist die Trennung in Serviceaufgaben und Steuerungsunterstützung bereits weitgehend umgesetzt, in der Bundesverwaltung ist der Doppelcharakter der Querschnittsaufgaben z. T. noch nicht erkannt bzw. organisatorisch berücksichtigt.

Querschnittseinheit
Organisationseinheit, die mittelbare = Querschnittsaufgaben wahrnimmt, z. B. Personal- und Haushaltsreferat, also interne Produkte erzeugt. Zweckspezialisierung

Rangspezialisierung
Spezialisierung nach Entscheidungsvorbereitung einerseits, Entscheidung andererseits bzw. nach Entscheidung und Ausführung; besteht insbes., wenn der Bearbeiter kein Zeichnungsrecht hat, also nur - unterschriftsreife - Vorlagen erstellt und ein anderer diese zeichnet. Heute wird empfohlen, möglichst auf Rangspezialisierung als Regelfall zu verzichten zu Gunsten der Delegation des Zeichnungsrechts und damit der Beachtung des AKV-Prinzips

Rapid Prototyping  »Prototyping

Rating (engl. = "Einschätzung")
systematische Bewertung z. B. von Anlageobjekten nach Risikoklassen oder der Kreditwürdigkeit von Kreditnehmern (»Bonität)

rational
1. als Gegensatz zu emotional bzw. affektiv = gefühlsmäßig: verstandesmäßig; 2. = "zweckrational": zielorientiert, d. h. Maßnahmen bewusst auswählend, um ein »Ziel (oder mehrere Ziele) bestmöglich zu erreichen; Gegensatz: »emotional, irrational

Rationalisierung
Steigerung der Effizienz bei gleichbleibender Art und Menge der Produkte/Leistungen, insbesondere durch Optimierung der Prozesse / der Ablauforganisation und/oder durch Technik-Einsatz (Computer, Maschinen). Damit verringert sich i. d. R. der Personalbedarf, was Rationalisierung im allgemeinen Verständnis problematisch erscheinen lässt, weil mit dem Verlust von Arbeitsplätzen verbunden. Angesichts der begrenzten Mittel der öffentlichen Hand gilt aber: Rationalisierung ist die Alternative zur Rationierung öffentlicher Leistungen! Jeder durch unrationelles Arbeiten verschwendete Euro steht nicht für andere öffentliche Leistungen zur Verfügung und schadet damit dem Gemeinwohl - und verletzt das Wirtschaftlichkeitsgebot des Art 114 II GG. Dabei ist Wirtschaftlichkeit richtig zu verstehen als günstigstes Verhältnis zwischen der Erreichung legitimer öffentlicher Zwecke und dem Ressourcenverzehr, nicht als Verringerung der Kosten um jeden Preis oder gar als Rentabilität (mehr im Beitrag "Wirtschaftlichkeit").

Rationalisierung ist die Alternative zur Rationierung öffentlicher Leistungen!

Denn jeder überflüssig ausgegebene Euro steht nicht für benötigte Leistungen zur Verfügung.

Rationalisierungsinvestitionen sind dem entsprechend Investitionen mit dem Ziel der Steigerung der Effizienz, während Investitionen für eine Steigerung der Leistungs-/Produktmenge oder für neue Leistungen/Produkte als Erweiterungsinvestitionen bezeichnet werden.

rationell
zweckmäßig, sparsam, wirtschaftlich

reaktiv
Handeln erst/nur auf Anstoß von außen, aufgrund von Fehlern, Mängeln, Forderungen Dritter, mit der Tendenz, nur die unmittelbar erkennbaren und aktuell wichtigen Probleme zu lösen, ohne die tiefer liegenden Problemursachen zu beheben, im Unterschied zu aktivem oder proaktivem Handeln. Im Bild: "Handeln, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist." Andererseits wird reagiert und die Entwicklung nicht - passiv - hingenommen. Siehe Aktivitätsniveaus.

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Realisation, Realisierung
Durchführung, Vollzug, Umsetzung (eines Planes, einer Absicht, einer Entscheidung, einer Aufgabe)

Rechnungswesen
System der Berichterstattung und Rechenschaftslegung, in der öffentlichen Verwaltung neu konzipiert als "Neues Rechnungswesen" auf doppischer Grundlage (Doppik). Es umfasst Kosten-, Leistungs- und Wirkungsrechnung sowie die Erfassung der monetären Aspekte durch Ergebnis-, Finanz- und Vermögensrechnung (Übersicht).

Rechtsnorm
Norm, die Reaktionen des Rechtssystems ermöglicht (als Sanktion oder Anspruchsgrundlage). Sprachnormen können Teil von Rechtsnormen sein (Legaldefinitionen). Mehr ...

Referat
In Bundesministerien und vielen anderen Behörden des Bundes und der Länder: die erste (unterste) Organisationseinheit (Basiseinheit) als Zusammenfassung von Ausführungskräften unter einer »Instanz, der Referatsleitung. Gleichbedeutend die Bezeichnung »Dezernat. In der Wirtschaft entspricht dem Referat zumeist die Abteilung. Referatsangehörige

Referatsangehörige
können sein Referenten/Referentinnen (höherer Dienst), Sachbearbeiter/-innen (gehobener Dienst), Bürosachbearbeiter/-innen (mittlerer Dienst), sonstige Mitarbeitende (z. B. Unterstützungskräfte). Das Referat kann ferner intern strukturiert sein in Sachgebiete mit eigener Sachgebietsleitung. Ob zwischen den verschiedenen Funktionsträgern in einem Referat, insbesondere für eine Sachgebietsleitung, fachliche Weisungsrechte oder darüber hinausgehende Vorgesetztenbefugnisse bestehen, sollte nach Art und Umfang eindeutig geklärt sein, es hat u. a. Auswirkungen auf die dienstliche Beurteilung, denn wer (auch nur begrenztes fachliches) Weisungsrecht hat, ist in die Beurteilung einzubeziehen, da er über dafür relevante Informationen verfügt.

Referatsleiter/-in / Referatsleitung
Person, die ein Referat leitet, in Bundesministerien/obersten Bundesbehörden ein Beschäftigter des höheren Dienstes, in anderen Behörden kann er auch dem gehobenen Dienst angehören. Ihr unterstehen die dem Referat zugewiesenen Referentinnen/ Referenten, Sachbearbeiterinnen/ Sachbearbeiter, Bürosachbearbeiterinnen/ Bürosachbearbeiter und ggf. weitere Mitarbeitende.

Referent/in
Der Referatsleitung unterstellte/r Mitarbeitende/r des höheren Dienstes. Vergleichbare Bezeichnung: Dezernent/in.

reflexiv
rückbezüglich, im Zusammenhang mit Management vor allem: auch auf sich selbst bezogen, der Manager muss auch sich selbst managen, Verfahren der Wirtschaftlichkeitsrechnung müssen selbst wirtschaftlich angewendet werden, usw. Mit Reflexivität wird also die Meta-Ebene angesprochen.

Reflexivitätsgebot (für Modernisierungsmaßnamen)
Gebot, Modernisierungsmaßnahmen auf diese selbst zu beziehen, oder auch: die Modernisierer müssen das, was sie predigen, vorleben. Das ist nicht nur ein Gebot der Glaubwürdigkeit, sondern der Effektivität und Effizienz: Controlling, das nicht kundenorientiert gestaltet ist, läuft leer, schlimmer noch: es führt zu Fehlsteuerungen. KLR, die einen unwirtschaftlichen Aufwand verursacht oder die Kosten, die sie selbst verursacht, nicht transparent macht, verursacht ihrerseits - gravierende - Fehlsteuerungen, weil hier zentrale Managementinstrumente nicht (richtig) funktionieren, von dem psychologischen Flurschaden ganz zu schweigen (»Change Management, Meta-Ebene).

Registratur
Akten-/Schriftgutverwaltung, auch der Ort, an dem die Akten aufbewahrt und verwaltet werden. Siehe für den Bund die RegR (Registraturrichtlinie) als Ergänzung zur GGO.

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relevant
bedeutsam, wichtig, erheblich, bezogen auf die jeweilige Fragestellung, das jeweilige Problem, Ziel.

Reliabilität
Zuverlässigkeit, Genauigkeit einer Messung (Reproduzierbarkeit der Ergebnisse: auch bei einer Wiederholung ergeben sich die gleichen Werte). Fragen müssen z. B. eindeutig zu verstehen sein, sonst bekommt man Zufallsergebnisse je nach dem aktuellen Verständnis der Frage. Ausgeschlossen werden muss auch, dass die befragte Person keine Meinung hat und deshalb beliebig antwortet. Die Reliabilität sagt nichts darüber aus, ob das Richtige gemessen wird: das ist eine Frage der Validität.

Remanenzkosten
nach Aufgabe eines Produktes oder Wegfall einer Leistung oder z. B. nach Outsourcing verbleibende Kosten, ggf. auch auf Zeit, u.a. weil bestimmte Kosten nicht (sofort) abbaubar sind wie z. B. Personalkosten, wenn Personal nicht sofort anderweit verwendet oder freigesetzt werden kann, oder kalkulatorische Kosten für erworbene Liegenschaften, die nicht sofort veräußert werden können oder andere , oder Zusatzkosten durch geringere Auslastung von Produktionsmittel.

Rendite, Rentabilität
(italienisch "Rente") relativer Ertrag einer Investition bzw. des Kapitaleinsatzes, zumeist für ein Jahr und als Prozentwert angegeben. Bezugspunkt kann sein das Eigenkapital (Eigenkapitalrentabilität), der Gesamtkapitaleinsatz (Gesamtkapitalrentabilität - auch als "Return on Investment (ROI)" bezeichnet - ) oder der Umsatz (Umsatzrentabilität), bei Investitionen bezogen auf den Anschaffungs- oder Zeitwert (pro Jahr, s. a. Amortisationsrechnung). Bei der Rendite von Wertpapieren wird der Anschaffungs- oder Zeitwert, nicht der Nennwert zugrunde gelegt. Rendite und Rentabilität werden z. T. synonym verwendet, z. T. wird Rentabilität als Messgröße für den Unternehmens- bzw. Betriebserfolg reserviert und "Rendite" als Messgröße wird Finanzentscheidungen, z. B. für den Ertrag einer Geldanlage.

Rentabilität
allgemein: Fähigkeit, Gewinn zu erwirtschaften, für private Betriebe eine Existenzbedingung, bzw. Messgröße für den Unternehmens- bzw. Betriebserfolg, siehe im vorhergehenden Beitrag.

Rentabilitätsrechnung
Verfahren zur Ermittlung des relativen Ertrages einer Investition oder des relativen Ertrages des eingesetzten Kapitals (siehe Rendite). Als Verfahren der Investitionsrechnung ergibt sich die Rentabilität als Quotient aus dem durchschnittlichen monetären Vorteil (Einnahmen, Gewinn, Einsparung) dividiert durch den Betrag des durchschnittlich gebundenen Kapitals.

Ressourcen
verfügbare "Mittel" im weiteren Sinne, in der Verwaltung meist verstanden als:

darüber hinaus sind relevant als knappe Güter, deren Inanspruchnahme ebenfalls als Kosten erfasst werden müssen:

Im weiteren Sinne únd umgangssprachlich kann alles, was knapp ist, als "Ressource" bezeichnet werden, z. B. "Zeit" oder "Aufmerksamkeit im Leitungsbereich" sind in diesem Sinne knappe Ressourcen, ebenso wie "Motivation", "Geduld" usw.

Return on Investment (ROI)
siehe Rendite.

Ringelmann-Effekt
Das Phänomen abnehmender individueller Leistung bei zunehmender Gruppengröße: die Leistung der Gruppe steigt nicht proportional zur Zahl der Gruppenmitglieder, sondern nimmt stetig ab: bei 2 Personen ist die Gruppenleistung nur 2 × 93 % der Einzelleistung, bei 8 Personen sogar nur 8 x 49%.

Die "Prozessverluste" werden als Koordinationsverluste einerseits, Motivationsverlusten andererseits erklärt, insbesondere als Tendenz, einen Teil der Arbeit anderen zu überlassen, weil die Einzelleistung nicht erkennbar ist (Trittbrettfahren, auch "soziales Faulenzen" (in Übersetzung von "social loafing") genannt).

Entsprechende geringere Leistungen von Gruppen sind auch beim Brainstorming beobachtet worden ... Mehr ...

Robuste Prozesse
Prozesse, die unabhängig von äußeren Störeinflüssen (z. B. Temperaturschwankungen) Produkte erzeugen, die den an sie gestellten Forderungen genügen. Die Gestaltung r. P. ist eine Forderung des Qualitätsmanagements und setzt entsprechende Gestaltung und Tests sowie Beseitigung von Fehlerursachen durch Prozessgestaltung voraus.

Rolle
Bündel von Verhaltenserwartungen, das mit einer bestimmten Stellung, Position, Situation im sozialen Zusammenleben und insbesondere auch in Organisationen verbunden ist.

Rückmeldung / Feedback (engl.), technisch: Rückkoppelung
Die Reaktion auf eine (verbale oder non-verbale) Botschaft, die dem Kommunikationspartner mitteilt, dass die Botschaft / die Mitteilung verstanden - oder wie sie verstanden wurde. Um ein gemeinsames Verständnis zu gewährleisten, kann es sinnvoll sein / vereinbart werden, dass die Partner die Äußerungen des anderen in eigenen Worten zusammenfassen ("paraphrasieren"), bevor sie antworten. Mehr ... (Feedback-Regeln).

In der Kybernetik die Rückmeldung der Ergebnisse der Systemleistungen an das übergeordnete System, den Auftraggeber, usw. zum Zwecke der Steuerung (um die Anpassung an die gesteckten Ziele zu ermöglichen).

Rücksprache
"R" oder "bR" (bitte Rücksprache): Verfügung (Weisung) vor allem im Zusammenhang mit Geschäftseingängen, zur Klärung einiger Fragen beim Verfügenden vorzusprechen; Rücksprachen sollen unverzüglich, möglichst innerhalb von 3 Tagen wahrgenommen werden; bei Rücksprachen bei einem höheren Vorgesetzten ist dem/den Zwischenvorgesetzten Gelegenheit zur Teilnahme zu geben, so die Regelung in § 54 der früheren GGO I des Bundes. Die Neufassung der GGO des Bundes (2000) enthält hierzu keine Regelung mehr, es gilt also die allgemeine Informationsregelung in § 11 Abs. 5 GGO.

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Sachbearbeiter/-in  Ausführlich ...
Mitarbeiter/Mitarbeiterin des gehobenen Dienstes (bzw. in vergleichbarer Position als Angestellte/-r), dem/der ein Sachgebiet zur eigenverantwortlichen Wahrnehmung als Ausführungsaufgabe übertragen worden ist. Die Funktion umfasst die verantwortliche Bearbeitung aller Einzelfälle (im Regelfall mit Zeichnungsrecht und Ergebnisverantwortung für die Erreichung der Wirkungs-, Leistungs- und Finanzziele) sowie die Managementverantwortung für das Sachgebiet, soweit nicht wegen der besonderen Bedeutung die Mitwirkung oder Entscheidung einer Instanz (z. B. der Referatsleitung) erforderlich ist.

"Verantwortliche Bearbeitung aller Einzelfälle" und "Managementverantwortung" bedeuten ... Mehr ...

Sachentscheidungen
Entscheidungen, die sich auf die übertragene Sachaufgabe beschränken, z. B. über den Antrag eines Bürgers, im Gegensatz zu Führungsentscheidungen.

Sachgebietsleiter/-in  »Sachbearbeiter/-in

Sachliche Verteilzeit  »Verteilzeiten

Sachziel(e)
Das Leistungsziel (Output-Ziel) eines Betriebes/einer öffentlichen Einrichtung, d. h. das Ziel, Güter oder Dienstleistungen bestimmter Art, Menge und Qualität zu bestimmter Zeit für den Markt / die Abnehmer (die Bürger und/oder die Allgemeinheit) bereitzustellen. Gegensatz: Formalziel(e), ökonomische(s) Ziel(e), insbesondere Gewinn, Umsatz, Rendite. Für die öffentliche Verwaltung erscheint es sinnvoll, Outcome- / Wirkungsziele als Sachziele einzuordnen. Mehr ...